CURRICULUM (ohne WS 1): SCHEMATHERAPIE BEI KINDERN, JUGENDLICHEN UND ELTERN

 

WS 2: Schematherapie im Kindes- und Jugendalter

 

Das Ziel dieses Workshops ist es, die Techniken der Schematherapie mit Kindern, Jugendlichen und Eltern (Teil 1) konkret zu erlernen.

 

Nach einer kurzen Anknüpfung an die schematheoretische Einführung und dem Austausch über erste Erfahrungen in der Praxis (WS 1) sollen die Besonderheiten in der Beziehungsgestaltung mit der Balance von wertschätzendem „Limited Reparenting“ und empathischer Konfrontation sowie die praktische Arbeit mit den speziellen schematherapeutischen Techniken im Mittelpunkt stehen.

 

Die auf Eltern bezogene Modusarbeit mit Stühlen, Finger­puppen, Imaginationsarbeit, Erstellung von Schema- und Modus-Memos, Innere Dialoge und die Arbeit mit dem Schema- bzw. Modus-Tagebuch werden ebenfalls begonnen und in WS 3 fortgeführt.

 

Ein wichtiger Teil ist auch die Selbsterfahrung der Therapeuten: Hierzu wird auf freiwilliger Basis eine Schema- und Modusdiagnostik angeboten, die anonym durchgeführt wird. Die Ergebnisse eines jeden Therapeuten können dann auf Wunsch in der Kleingruppenarbeit verwendet werden, um eigene „emotionale Knöpfe“ und Verletzbarkeiten in der therapeutischen Arbeit mit den Kindern und deren Eltern bewusst zu machen.

 

Video-Beispiele und Rollenspiele im Paar- oder Dreiergruppen-Setting sorgen für die Festigung und Vertiefung des Gelernten. Im Einzelnen sind folgende Inhalte und Methoden geplant:

 

  • Erfüllung von Grundbedürfnissen mithilfe von Stammgeschichten
  • Modusarbeit mit Fingerpuppen oder ähnlichem Material
  • Einsatz des Moduskarten-Sets (Graaf; Beltz-Verlag)         
  • Besonderheiten in der ST mit Jugendlichen (z. B. Schema- oder Modus-Rap)
  • Modus-Memo (Erstellung und Einsatz)
  • Stuhldialog mit Kindern (Drei-Stühle-Dialog)
  • Imaginationen (z. B. Reise zum Clever-Modus)       

 

WS 3: Schemacoaching für Eltern

 

Der Workshop baut auf WS 1 und WS 2 auf. Das Ziel dieses Workshops ist es, die Techniken der Schematherapie mit Kindern und Jugendlichen konkret zu erlernen.

 

Nach einer kurzen Anknüpfung an die schematheoretische Einführung und dem Austausch über erste Erfahrungen in der Praxis (WS 1 und WS 2) sollen die Besonderheiten in der Beziehungsgestaltung mit der Balance von wertschätzendem „Limited Reparenting“ und empathischer Konfrontation sowie die praktische Arbeit mit den speziellen schematherapeutischen Techniken im Mittelpunkt stehen.

 

Die auf Eltern bezogene Modusarbeit mit Stühlen, Finger­puppen, Imaginationsarbeit, Erstellung von Schema- und Modus-Memos, Innere Dialoge und die Arbeit mit dem Schema- bzw. Modus-Tagebuch werden ebenfalls durchgeführt.

 

Ein wichtiger Teil ist auch die Selbsterfahrung der Therapeuten: Hierzu wird auf freiwilliger Basis eine Schema- und Modusdiagnostik angeboten, die anonym durchgeführt wird. Die Ergebnisse eines jeden Therapeuten können dann auf Wunsch in der Kleingruppenarbeit verwendet werden, um eigene „emotionale Knöpfe“ und Verletzbarkeiten in der therapeutischen Arbeit mit Kindern und deren Eltern bewusst zu machen.

 

Video-Beispiele und Rollenspiele im Paar- oder Dreiergruppen-Setting sorgen für die Festigung und Vertiefung des Gelernten. Im Einzelnen sind folgende Inhalte und Methoden geplant:

 

  • Schema-Coaching: Indikation und Ziele (u. a. „Limited Grandparenting“)
  • Untersuchung eigener (therapeutischer) Schemata und Modi (mittels Fragebogen) und Integration der Erkenntnisse in schwierige Therapiesituationen               
  • Untersuchung elterlicher Ressourcen, Bedürfnisse und Familienstrukturen                    
  • Stuhldialoge mit Eltern
  • Edukationshilfen zum Schema- und Moduskonzept
  • Typische dysfunktionale Modus-Konstellation zwischen Eltern und Kind
  • Korrektur elterlicher Schemata und Modi (u. a. Aufbau positiver Aktivitäten etc.)
  • Teufelskreis in der Erziehung in Verbindung mit dem Modus-Konzept
  • Modus-Memokarte für Eltern
  • Imaginäres Überschreiben

 

WS 4: Fallkonzeptualisierung, Spieltherapie

 

Der Workshop baut auf den Workshops 1, 2 und 3 des 4-teiligen Kinder-Curriculums auf. Das Ziel dieses Workshops ist es, weitere Methoden in der ST-KJ kennenzulernen, auszuprobieren und die Vorgehensweisen insgesamt auf eigene Fälle anzuwenden.

 

  • Erstellung eines schematherapeutischen Störungsmodells (Fallkonzeptualisierung)
  • Arbeit am „Inneren Haus“    
  • Modusorientierte Spieltherapie (u. a. mit Klappmaulpuppen)
  • Schematherapeutische Aspekte bei Gutachtenanträgen
  • Besonderheiten bei Supervision, Selbsterfahrung und Zertifizierung             

WS 2-4: Schematherapie bei Kindern, Jugendlichen und Eltern

Artikelnummer: ST-KJE-WS-A2-A4
€1,170.00Preis
  • Veranstaltungsort und Datum

    Institut für Schematherapie München (IST-M), Mandlstraße 14, München

     

    WS 2:

    Freitag, 27. Oktober 2017, 14.00-19.00 Uhr &

    Samstag, 28. Oktober 2017, 9.00-18.00 Uhr

     

    WS 3:

    Freitag, 26. Januar 2018, 14.00-19.00 Uhr &

    Samstag, 27. Januar 2018, 9.00-18.00 Uhr

     

    WS 4:

    Freitag, 13. April 2018, 14.00-19.00 Uhr &

    Samstag, 14. April 2018, 09.00-18.00 Uhr

  • Referenten

    WS 2: Susanne Roeder, Landshut

    WS 3: Susanne Roeder, Landshut

    WS 4: Dr. Christof Loose, Düsseldorf

  • Unterrichtseinheiten und PTK-Fortbildungspunkte

    48 Unterrichtseinheiten,

    57 Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Bayern

  • Teilnahmevoraussetzungen

    Die Fortbildung richtet sich an Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (mit Approbation oder in Ausbildung) sowie an Psychologische Psychotherapeuten und Ärztliche Psychotherapeuten mit Qualifikation/ Tätigkeitsschwerpunkt in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

     

    Sollten Sie keine Grundkenntnisse in Schematherapie bei Kindern haben (Einführungsworkshop oder Literaturstudium), erhalten Sie gerne vorab die Unterlagen und Informationen aus dem Einführungsworkshop, (WS 1), damit Sie optimal auf die Workshops 2-4 vorbereitet sind.

Institut für Schematherapie München (IST-M) 

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