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Kursbeschreibung
Der (explizite) Einbezug der körperlichen Ebene des Erlebens und Verhaltens findet in den letzten Jahren immer mehr Beachtung. Schematherapie als kontextueller, erlebnis- und prozessorientierter Psychotherapieansatz bietet körperpsychotherapeutischer Arbeit einerseits einen gut definierten strukturellen Rahmen. Andererseits gewinnt die schematherapeutische Behandlung durch die Erweiterung der Systemebenen des Erlebens um die Körperebene im Rahmen unserer Interventionstechniken. In diesem Workshop wird die Integration körperpsychotherapeutischer Techniken in das schematherapeutische Behandlungsmodell praxisorientiert vermittelt. Zunächst werden allgemeine Techniken zur Einbeziehung des Körpers in psychotherapeutische Gespräche und Übungen vermittelt.
Ein besonderes Augenmerk wird darauf liegen, wie spezielle Techniken aus der Körperpsychotherapie zur Aktivierung und Regulierung von Emotionen, sowie zur kognitiven Umstrukturierung und Neuorientierung genutzt werden können, wenn der psychotherapeutische Prozess „ins Stocken“ gerät.
Im Workshop stehen praktische Übungen anhand eigener Themen (Selbsterfahrung) im Fokus.
Literaturempfehlung:
Roediger, E., Stevens, B., & Brockman, R. (2018). Contextual Schema Therapy: An Integrative Approach to Personality Disorders, Emotional Dysregulation, and Interpersonal Functioning. Oakland, CA: New Harbinger.
Veranstaltungsort
Institut für Schematherapie München (IST-M), Mandlstraße 14, 80802 München
Datum und Zeit
Freitag, 15. Mai 2026, 14.00-19.00 Uhr
Samstag, 16. Mai 2026, 09.00-14.00 Uhr
Referentin
Yvonne Reusch, Suttgart
Teilnahmevoraussetzungen
Der Workshop richtet sich an approbierte Psychologische Psychotherapeut*innen und psychotherapeutisch tätige Ärzt*innen (bzw. Kolleg*innen im fortgeschrittenen Stadium der Ausbildung) mit Grundkenntnissen in Schematherapie.
Unterrichtseinheiten und Fortbildungspunkte 12 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten
14 Fortbildungspunkte der PTK Bayern (beantragt)
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